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Stiftung Transparent

Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft sagen: Was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.

Die Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost beteidigt sich an der:

Zehn Antworten zu den Zielen, den Einnahmen und Ausgaben sowie den Entscheidungsträgern der Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost.

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr.

Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost
Allee der Kosmonauten 23 B
10315 Berlin

Die Stiftung wurde mit Stiftungsgeschäft vom 18.08.2008 errichtet. Mit Anerkennungsschreiben der Senatsverwaltung für Justiz Berlin vom 22.09.2008 erfolgte die Genehmigung der Stiftung.
Der Verwaltungsakt ist am 29.09.2008 zugestellt worden.

Das Stiftungskapital beträgt gemäß dem Stiftungsgeschäft € 10.000.000,00. Das Stiftungskapital wurde durch Einzelübertragung der wesentlichen Vermögensgegenstände, Rücklagen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten des Rehabilitationszentrum Berlin – Ost e. V., Berlin, zum 01. Oktober 2008 erbracht.
Der übersteigende Kapitalanteil in Höhe von € 16.270.184,94 wurde in eine Dotationsrücklage eingestellt.

2. Satzung und Zweck der Stiftung

Satzung (PDF; 1,1 MB)
Zweck der Stiftung

Die Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost ist keine fördernde Stiftung. Eine Vergabetätigkeit an private Personen und Familien liegt nicht im Rahmen der satzungsmäßigen Tätigkeit der Stiftung Rehabilitstionszentrum Berlin-Ost.

3. Datum des jüngsten Körperschaftssteuerbescheides.

Die Stiftung wird beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin, unter der Steuernummer 27/605/57741 geführt.
Die Stiftung unterliegt der Aufsicht des Senators für Justiz des Landes Berlin und unterzieht sich regelmäßig externen Jahresabschlussprüfungen. Sie wird vom zuständigen Finanzamt regelmäßig hinsichtlich ihrer gemeinnützigen Mittelverwendung überprüft.

Das Finanzamt für Körperschaften I, Berlin, hat mit Bescheinigung vom 26.03.2011 festgestellt, dass die Stiftung nach der eingereichten Satzung ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung verfolgt und zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 Körperschaftssteuergesetz bezeichneten steuerbefreiten Körperschaften gehört. Die Stiftung ist daher bis auf Widerruf berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, förmliche Spendenbestätigungen auszustellen. Die Bescheinigung gilt bis längstens 30. Dezember 2011. 

Gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 UstG besteht zwischen der Stiftung und der RBO – Rehabilitationszentrum Berlin – Ost gGmbH, Berlin, der LWB – Lichtenberger Werkstatt für Behinderte gGmbH, Berlin, der GIW – Wohnanlage Mühlenberg gGmbH, Schollene, der LIDIS Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin, sowie der LBD - Lichtenberger BetreuungsDienste gemeinnützige GmbH, Berlin, eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Körperschaftssteuerbescheid (PDF; 142 KB)

4. Name und Funktion der Entscheidungsträger.

Kuratorium:

  • Vorsitzender: Ulrich Zschocke
  • Stellvertreter: Heidemarie Klose
  • Beisitzer: Eva Hofschulz
  • Beisitzer: Elke Olizeg
  • Beisitzer: Oswald Menninger
  • Beisitzer: Uwe Herbig
  • Beisitzer: Andre Graff

Vorstand:

  • Vorsitzender: Prof. Dr. Klaus-Peter Becker
  • Stellvertreter: RA Christian Werner
  • Beisitzerin: Ingrid Morgenstern
     

Leiter der Geschäftsstelle:

  • Helmut Siebert

5. Bericht über die Tätigkeiten.

Jahresbericht 2010 (PDF; 484 KB)

6. Personalstruktur.

Hauptamtlich: 6 Personen
Ehrenamtlich: 6 Personen

7. Angaben zur Mittelherkunft.

Die Stiftung finanziert sich überwiegend durch zwei große Gruppen von Einnahmen:

  1. Vermietungseinkünfte (2010 : 709 T€)
    Die Stiftung vermietet das ihr gehörende Grundeigentum nebst Aufbauten im wesentlichen an ihre Tochtergesellschaften. Darüber hinaus werden Wohnungen an Menschen mit Behinderungen vermietet, sowie in geringerer Zahl auch an freie Mieter. Dies wiederum u. v. in Häusern, die auch von Menschen mit Behinderungen bewohnt werden.
  2. Zuwendungen von Tochtergesellschaften und Dritten (2010: 4.534 T€)
    Zur Erfüllung des gemeinnützigen Stiftungszwecks erhält die Stiftung regelmäßige (2010: 192 T€ ) und besondere ( 2010: 4.252 T€) Zuschüsse aus den Erträgen ihrer Tochtergesellschaften. Zuwendungen Dritter (2010: 90 T€) erhält die Stiftung ebenfalls für regelmäßige (2010: 83 T€) und spezielle Projekte. Die regelmäßigen Zuschüsse dienen der Finanzierung der allg. Geschäftstätigkeit und dauerhafter sowie langfristiger Projekte der Stiftung. Die besonderen Zuschüsse dienen der Finanzierung spezieller i. d. R. einmaliger Projekte und besonderer Bauvorhaben.

Ein weiterer in der Regel weniger bedeutsamer Ertragsposten sind die sog. „sonstige Erträge“ (2010: 263 T€), wobei die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten (2010: 239 T€; 2009: 64 T€) den Hauptanteil dieser Ertragsposition bilden.
Sonderposten wurden gem. Pflegebuchführungsverordnung für erhaltene Investitionszuschüsse von Tochtergesellschaften und Dritten gebildet und korrespondierend zur Abschreibung der bezuschussten Zulagen aufgelöst. 

8. Angaben zur Mittelverwendung.

Wesentliche Angabenpositionen der Stiftung sind die Abschreibung auf das Anlagevermögen, insbesondere auf die Grundstücke mit ihren Aufbauten (2010: 460 T€). Dahrlehenszinsen wurden 2010 i. H. v. 237 T€ gezahlt (2009: 162 T€). Des weiteren fielen Aufwendungen für Mieten und Erbbauzinsen (2010: 104 T€) sowie für die Instandhaltung und Versicherung des Grundvermögen an, soweit diese Kosten nicht von den Nutzern getragen werden (2010: 35 T€). Ein weiterer Ausgabeposten sind die Personalkosten (2010: 92 T€).
In den Folgejahren werden darüber hinaus Zinsaufwendungen für Grundschulden als wesentlicher Ausgabeposten entfallen.

Gewinn- und Verlustrechnung (PDF; 41 KB)

9. Gesellschaftliche Verbundenheit mit Dritten.

Die Stiftung verfügt wirtschaftlich durch die Vermögensübertragung sowie durch eigenen Erwerb über folgendes Grundvermögen:

  • Grundstück und Wohnanlage in Schollene, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
  • Grundstück und Gebäude Wotanstraße 16-18, 10365 Berlin
  • Grundstück, Erbbaurecht und Gebäude Moldaustraße 10/12, 10319 Berlin
  • Altgebäude Moldaustraße 10, 10319 Berlin
  • Grundstück und Gebäude Allee der Kosmonauten 23 B, 10315 Berlin
  • Grundstück und Gebäude Allee der Kosmonauten 23, 10315 Berlin
  • Wohnstättengebäude und Erbbaurecht Allee der Kosmonauten 23 A, 10315 Berlin
  • Grundstück Spittastraße 36 / Kernhoferstraße 13, 10317 Berlin
  • Grundstück Allee der Kosmonauten 23 C, 10315 Berlin
  • Grundstück und Gebäude Grimnitzstr. 13/15

Weiterhin hält die Stiftung seit der Vermögensübertragung unmittelbar oder mittelbar sämtliche Anteile an den folgenden Gesellschaften:


Die Stiftung stellt den Tochtergesellschaften den überwiegenden Teil des o. g. Grundbesitzes, zusammen mit den aufstehenden Bauten, für die Erfüllung der gemeinnützigen Satzungszwecke der Tochtergesellschaften zur Verfügung. Im Gegenzug dazu unterstützen die Tochtergesellschaften die Stiftung mit jährlichen Zuwendungen.

Im Einzelnen wird das Grundvermögen wie folgt von den Tochtergesellschaften genutzt:

Grundstück und Bauten in Schollene (Gebäude Mühlenhof, Waldhof, Wiesenhof und Räume im Erdgeschoss des s. g. Gemeinschaftshauses): Wohnstätte der GIW für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Grundstück und Bauten in der Wotanstraße 16-18: Werkstattgebäude der LWB (u. a. Elektromontage, Kreativwerkstatt).

Grundstück und Bauten in der Moldaustraße 10/12 : Wohnstätte der RBO.

Grundstück und Bauten in der Allee der Kosmonauten 23 B: Wohngemeinschaften und Tagespflege für demenzkranke Menschen der LBD.

Grundstück und Bauten in der Allee der Kosmonauten 23: Tagesförderbereich und Werkstatt der RBO sowie Sport-, Spiel und Bewegungszentrum der LWB.

Grundstück und Bauten in der Allee der Kosmonauten 23 A: Wohnstätte für geistig und mehrfach behinderte Menschen der RBO sowie Versorgungsküche der LWB.

Grundstück und Bauten in der Spittastraße 36 / Kernhoferstraße 13: Wohngemeinschaften der RBO.

Daneben wird Grundbesitz in Schollene zur Verwirklichung neuer Konzepte des Zusammenlebens von behinderten und nicht behinderten Personen an fremde Dritte vermietet (Wohnlage Mühlenberg). Hierbei handelt es sich zum einen um einen Gastronomie- und Beherbergungsbereich und zum anderen um insgesamt 43 Wohnungen, von denen derzeit 40 Wohnungen vermietet sind.

Die Stiftung ist Mitglied des "Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Berlin e. V." und von "Special Olympics Deutschland e. V.". Ausserdem hat sich die Stiftung im Jahr 2010 der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen.

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als 10% unsere gesamten Jahreseinnahmen ausmachen.

Die Tochtergesellschaft RBO hat die Errichtung des Wohn- und Pflegezentrums am Landschaftspark Herzberge, in der Allee der Kosmonauten 23 B, 10315 Berlin in 2010 mit 1.873 T€ (2009: 1.000 T€) bezuschusst.
Der Kauf von Grundstücken Allee der Kosmonauten 23C, 10315 berlin und Grimnitzstr. 13/15, 10318 Berlin wurde durch die RBO mit 1.242 T€ bezuschusst.
Die sonstigen Spenden und Zuschüsse der Tochtergesellschaften und Dritter  an die Stiftung betrugen in 2010 jeweils weniger als 10 % der Einnahmen.

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